Triglav Nationalpark

Bereits als Kind ist Basti mit seinen Eltern häufig nach Bovec im damaligen Jugoslawien und heutigen Slowenien gefahren. Aufgrund seiner tollen Erinnerungen hat er mich in 2013 das erste Mal überzeugt, noch einmal dorthin zu fahren. Leider habe ich an diesen Urlaub nicht sooo gute Erinnerungen. Am dritten Tag bin ich beim Abstieg so blöd gestolpert, dass ich mir meine Bänder am rechten Fußgelenk angerissen habe und sich somit das Thema Wandern und Klettern vorzeitig erledigt hatte.

In 2015 habe ich Bovec dann aber noch einmal eine Chance gegeben!

Bovec ist ein kleiner Ort im Socatal mitten in den Julischen Alpen, etwas südlich von Villach in Kärnten. Da das Socatal von hohen Bergketten umrahmt ist muss man um dorthin zu kommen entweder von Österreich über den abenteuerlichen Vrisic-Pass oder von Italien aus über den Predil-Pass fahren. Vorallen die Anreise über den Vrisic-Pass ist landschaftlich einfach nur grandios. Über gefühlt tausenden Kehren fährt man zunächst hinauf auf den Pass, wo sich auf einmal ein einzigartiges Panorama über die gesamten Julischen Alpen auftut. Auch die Abfahrt ins Socatal und entlang des blau-türkisfarbenen Wildwasserflusses Soca entlang bis nach Bovec ist nicht weniger beeindruckend. Wenn noch Zeit bleibt sollte man sich auch den Besuch der Soca-Quelle nicht entgehen lassen.

Bovec

Der Ort Bovec selbst ist wenige spektakulär, aber die nahezu unberührte Natur und die wenigen Menschen auf den Wanderwegen machen das Flair der Region für uns aus. Die Region bietet zahlreiche Wanderwege in unterschiedlichen Schwierigkeiten, ist ein Eldorado für Kletterer und auch das Relaxen kommt in den zahlreichen weißen Buchten direkt am Fluss nicht zu kurz.

Wir haben in den beiden Urlauben bereits die ein oder andere Wanderung gemacht, aber unsere „Möchte-ich-unbedingt-noch-machen“-Liste ist noch immer sehr lang, so dass wir in den nächsten Jahren sicherlich nochmal wiederkommen werden.

 

 

Folgende Touren können wir absolut empfehlen:

  • Planina Kuhinja (bei Kobarid) – Krn-See – alte weltkriegstellungen – Krn-Hütte – Krn (2.244 m) – Planina Kuhinja (so oder so ähnlich… so ganz bekomme ich die Tour nicht mehr zusammen)
  • Lepena – Dom Dr. Klementa Juga – Velika Baba (2013 m) – Dom Dr. Klementa Juga – Lepena
  • Mangart Parkplatz – Italienischer Klettersteig – Slowenischer Klettersteig – Mangart (2.677 m) – Normalweg – Parkplatz

Beim ersten Mal haben wir in dem netten Hotel Mangart gewohnt. Da wir aber inzwischen für uns festgestellt haben, dass wir Ferienwohnungen Hotels vorziehen, haben wir unseren zweiten Urlaub in einem richtig coolen Ferienhaus verbracht( http://www.extremeslovenia.com/chalet-zaga/), welches wir absolut empfehlen können.

Im Anschluss an unseren letzten Urlaub im Triglav Nationalpark sind wir noch weiter an die slowenischen Küste gefahren. Die kleinen pitoresken Örtchen Portotoz und Piran waren zwar echt süß, aber insgesamt hat uns der slowenische Küstenabschnitt nicht richtig überzeugt und wir werden auch tendenziell eher nicht mehr wieder kommen. Da wir aber schon so viel positives von Kroatien gehört haben, werden wir das nächste Mal in der Gegend sicher noch ein paar Kilometer weiter nach Süden fahren.

„Socastrand“
Vrsic Pass
Soca
Soca
Am Krn Gipfel

 

Socaschlucht
Lepena
Pool unserer Ferienwohnung
Piran

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.